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Donnerstag, 08 März 2018 11:14

Magnolia - Zauber des Südens

geschrieben von

Romantikthriller

Knisternde Romantik und schlagfertige Dialoge inmitten heimtückischer Machenschaften

Beschreibung

Magnolia, RomantikthrillerIn Teil IV der Reihe »Magnolia« folgt die rassige Dawson-Schwester dem geheimnisvollen Jake in den tiefen Süden der USA. Zwischen den Sümpfen und dem vergangenen Glanz Louisianas gerät Magnolia nicht nur in Gefahr, sondern auch in einen Strudel von Gefühlen. Trotz ihrer Entscheidung für den attraktiven, aber schwierigen Mann liegt vieles nicht mehr in ihrer Hand. Erstmals in ihrem Leben muss sie gegen Zurückweisung und Hass ankämpfen. Und da wäre auch noch die Sache mit den ungeklärten Mordfällen.

Die Geschichten um die Dawson-Geschwister und ihre Freunde können unabhängig voneinander gelesen werden. Die Storys im Stil von Nora Roberts sind meist in der Nähe von Boulder, Colorado angesiedelt.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Stilles Leid
  3. Neuland
  4. Sumpfwelt
  5. Feindesland
  6. Vom Winde verweht
  7. Südstaatencharme
  8. Berührungen
  9. New Orléans
  10. Gefahr im Sumpf
  11. Daheim

Leseprobe

Die Tachonadel schoss in verbotene Höhen, der starke Motor des Wagens brüllte angriffslustig auf und das Quietschen der Reifen zerriss die Stille der Nacht. Jake raste über die verlassenen Straßen, als wären Dämonen hinter ihm her. Er war auf der Flucht und steuerte doch auf das nächste Desaster zu.
Verhängnisvolle Dunkelheit umgab ihn, als er auf der Interstate 149 in Richtung Lafayette fuhr. Alexandria hatte er vor einer Stunde passiert, in weniger als einer halben Stunde wäre er zuhause angelangt.
Zuhause. Er hatte den verhassten Gedanken daran verdrängt. Hatte nicht wieder dorthin zurückwollen: zu den mitleidigen oder verständnislosen Blicken der weiblichen Verwandtschaft, den verächtlichen des Vaters. Zu den wohlmeinenden Ratschlägen wie »Frag mal Jacques Laville, ob er Arbeit für dich hat, Junge!« oder »Du stehst doch noch gut im Saft. Warum hast du aufgehört, für unser Land zu kämpfen?«
Nichts als Probleme lagen vor ihm. Was er allerdings hinter sich ließ, war weit mehr als nur Probleme.

Als er vor wenigen Monaten aus dem Irak zurückgekehrt war, hatte er es nicht lange in Lafayette ausgehalten. Eine knappe Woche nach der ersehnten Heimkehr fühlte er sich von seiner Familie in den Wahnsinn getrieben. Von seinem Ersparten hatte er sich den SUV gekauft und nur eine halbe Stunde später seinen Seesack auf dessen Rückbank geworfen und die Flucht ergriffen.
Gelegenheitsarbeiten als Zimmerer, Waffenverkäufer und zuletzt Rancharbeiter auf der Nachbarranch der Double-J hatten ihn über Wasser gehalten und abgelenkt.

Die beste Ablenkung war jedoch Magnolia gewesen. Eine Frau voller Temperament und Fürsorge, aber mit einem unbeugsamen Rückgrat.
Dunkles, wild gelocktes Haar, üppige Kurven an einem Körper, der Weichheit versprach und zuletzt unerwartete Härte bereitgehalten hatte.
Nola, wie sie von ihrer Familie, Freunden und der Einwohnerschaft von Boulder, Colorado, genannt wurde, hatte Mut, Herz und Verständnis für jeden, der in ihrem Café auftauchte und danach verlangte.
Außer für ihn.
Aber er konnte sich nicht beschweren, denn er hatte mit ihr die heißesten Nächte erlebt, die ihn viele schlimme Erinnerungen vergessen ließen.
Wenn ihn solche gelegentlich in der schwärzesten Zeit um Mitternacht heimgesucht hatten, hatte Nola beruhigend auf ihn eingesprochen. Sie hatte ihn, den harten Ex-Marine-Elitesoldaten, in ihren weichen Armen gehalten und gestreichelt, bis das Zittern wieder nachließ, der Angstschweiß getrocknet war.
Sie hatte ihn verstanden, niemals bedrängt zu erzählen, denn dies hätte ihn erneut in die Gewaltspirale torpediert, aus der er mühsam und schwer verletzt gekrochen war.
Magnolia hatte sich angefühlt wie Zuhause.
Was hatte er falsch gemacht?
Er hatte sie doch nur geneckt. Mit bösen Worten hatte sie zerstört, was in ihm wie eine zarte Blume ihre Blätter entrollt hatte. Als müsse sie sich vor ihm schützen. Vor ihm, der das erste Mal in seinem Leben nach der Rückkehr aus dem Einsatz auf Verständnis gestoßen war und – ja, er gab es sich selbst gegenüber zu – das zweite Mal in seinem Leben überhaupt Liebe empfunden hatte.
Zurückgestoßen und wieder einmal innerlich zerrissen kehrte er zu seiner Familie zurück – wohl wissend, dass sie ihn immer noch nicht verstehen würden. Doch es war an der Zeit, nach seinen Wurzeln zu graben, Jake Tyler neu zu entdecken, ein Leben aufzubauen. Das konnte er nur, indem er lernte, wer er tatsächlich gewesen war. Vor dem Krieg, vor dem Grauen, vor den Albträumen und schlaflosen Nächten.

Magnolia Scarlett Dawson stand am Fenster und starrte in die schlafenden Straßen Boulders. Das »Tara’s« hatte längst geschlossen, das Geschirr stand gespült und getrocknet in den Schränken. Die Tassen warteten auf der Theke auf die Frühstücksgäste und eigentlich sollte sie selbst schon seit Stunden im Bett ihres Appartements liegen.
In dem Bett, das jetzt leer war, seit Jake vor drei Tagen voller Wut davongebraust war.
In Gedanken hörte sie noch einmal die entscheidenden, trennenden Sätze, die sie sich gegenseitig an den Kopf geworfen hatten:
»Für manche Dinge braucht es einen Marine. Da sind Biker einfach nicht mutig genug.«
»Das glaubst nur du, Jake. Meine Brüder sind tapfere Männer. Es braucht nur ganz selten einen Marine, wie z. B. im Krieg.«
Der Vorwurf ihrer Mutter:
»Warum bist du so grob zu ihm? Das hat Jake nicht verdient.«
»Woher willst du das wissen, Mum? Dir klebt er nicht auf der Pelle und macht dauernd Anspielungen. Nicht jede Frau sieht so einen arroganten Kerl als Geschenk Gottes an.«
Da war Jakes Geduldsfaden gerissen.
»Kein Problem, Schätzchen. Ich werde dich nicht länger nerven, bin schon weg.«
Zu Savannah, die ihn beruhigen wollte, hatte er gemeint:
»Womöglich muss ich begreifen, dass sie es tatsächlich so meint. Ich bin kein Idiot. Ich habe nur zu lange gewartet und gehofft. Der richtige Mann für diese Frau muss wohl erst noch vom lieben Gott geformt werden. Streng nach ihren Vorgaben.«
Warum hatte sie so extrem reagiert?
Sie kannte ihn doch, den arroganten Chauvinisten, der in Wirklichkeit ein Mensch war, der litt. Seine Neckereien hatte sie noch nie zuvor ernst genommen, was war diesmal anders gewesen?
Tief in ihrem Inneren ahnte sie es.
Jake Tyler wurde ihr gefährlich. Genauer gesagt: ihrem Herzen, das sie bisher unter flirtendem Temperament und kurzen, unbedeutenden Affären verborgen gehalten hatte.
Nola seufzte und verließ den Ort, den sie mit Liebe und Fleiß aufgebaut hatte. Sie stieg in ihren roten Mini und fuhr für ihre Verhältnisse gemächlich zu dem Appartementhaus, in dem sie seit einem Jahr wohnte.
Sie hatte bis zu ihrem vierundzwanzigsten Lebensjahr ihr Zuhause bei den Eltern gehabt und das Kükendasein ausreichend genossen. Doch ihre Mum Rosie hatte strikte Vorstellungen von Ordnung und Aufstehzeiten und vielem anderen, sodass sie sich vor einem Jahr aufatmend der mütterlichen Fürsorge entzogen hatte.
Sie betrat die kleine Wohnung, stellte ihre Handtasche auf das Tischlein neben der Tür und schlenderte in die Küche.
Sollte sie sich noch etwas kochen? Ein Sandwich zubereiten?
Seufzend gestand sie sich ein, dass sie wieder einmal keinen Appetit hatte.
Eine heiße Dusche, gefolgt von einem Glas Wein und einem guten Buch, würde helfen. Keine Liebesgeschichte, nein, irgendwo lag noch ein vor Wochen begonnener Thriller, der ihr die Erinnerung an Jake austreiben würde.
Im Bad fiel ihr müder Blick auf die Ablagefläche vor dem Spiegel. Sie hatte ihr Make-up-Arsenal wieder ausgebreitet, damit das Loch, das durch das Fehlen von Jakes Rasierer und Aftershave gerissen worden war, nicht mehr auffiel. Doch das Unterbewusstsein ließ sich nicht so leicht austricksen. Sie sah den muskulösen Rücken des Mannes vor sich, als Jake sich in Richtung Spiegel neigte und seinen kurzen Vollbart stutzte. Dunkelgrüne Augen glitzerten ihr belustigt entgegen. Der breite Mund, der ihr einen Fehdehandschuh oder eine Anspielung entgegenwarf, kam ihr in den Sinn. Sie presste die Lippen zusammen.
Es war besser, dass er gegangen war. Sie waren nicht nur in der Hitze dieser Liebesaffäre in Flammen aufgegangen, sie hätten sich binnen Kurzem aufgerieben. Jake bedeutete Anstrengung.
Die leise Stimme in ihrem Inneren, die ihr spöttisch zuflüsterte: »Hattest du jemals eine so gute Zeit mit einem Mann? So viel Spaß, guten Sex und tiefe Gespräche?« ignorierte sie.

Nach einer weiteren Nacht, der Schlaf durchbrochen von heißen Träumen und marternden Gedanken, entschloss sie sich, ihren freien Tag auf der Double-J zuzubringen.
Eine Runde Reiten, die kleine Nichte hätscheln, mit Savannah lachen, den großen Bruder ärgern oder einfach mit Jolene und Erin eine Tasse Kaffee trinken, all das würde sie ablenken. Vielleicht wäre auch ein netter Mann Gast auf der Ferienranch, den sie noch nicht kannte und der einen Flirt zu schätzen wusste.

Weitere Informationen und Leseproben auf facebook.com/katiesfarrell

 

Rezensionen

Ich sage Danke. Danke für die schönen Lesestunden! Die Autorin hat auch diese Buch gespickt mit Gefühl, Spannung und Heiterkeit. Eine Familie wie die Dawsons ist echt viel Wert. Wer von dieser Serie noch nicht überzeugt ist, liest bitte das 1. Buch. Ich schwöre ihr werdet nicht enttäuscht sein. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich auf das nächste Buch und hoffe es ist nicht das letzte.

"Magnolia" von Katie S. Farrell ist der vierte Teil einer Reihe rund um die Dawson-Schwestern, die in Colorado leben. Die rassige Nola folgt ihren Traummann Jake in den wunderbaren Ort Lafayette im Süden der USA und ist ganz begeistert von der Landschaft dort. Aber sie muss auch kämpfen. Um Jakes Liebe, um die Akzeptanz von Jakes Familie und um der Geschichte einen kriminalistischen Hauch zu geben sind zwei ungelöste Mordfälle zu lösen...

Ich finde die Geschichte wunderbar! Am Anfang war ich etwas skeptisch, da es ja bereits der vierte Band der Reihe ist, aber ich habe gar keine Probleme gehabt. Man kommt sofort prima in die Geschichte rein und alles wichtige, was man über die Vergangenheit der Dawson-Familie wissen muss, erfährt man in kleinen Erzählungen aus Nolas Sicht. Die Romantik kommt trotz der Mord-Ermittlungen nicht zu kurz und umgedreht genauso. Die Spannung ist an den richtigen Stellen da und hält was sie verspricht. Wer bei dem Buch keine Lust darauf verspürt, New Orleans oder Louisana zu besuchen, ist selber schuld ;)

Kaufen

Erhältlich als E-Book:

ebookversion Magnolia
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 617 KB
ASIN: B078T2J6MG

Erhältlich als Taschenbuch:

Taschenbuchversion

Paperback
Verlag: EyeDoo Publishing
Verlagsnummer: 946201
ISBN: 978-3-946201-10-6
www.eyedoo.biz

 
Letzte Änderung am Samstag, 12 Mai 2018 12:27